ein Leben Retten

100 pro reanimation"Laienhilfe" ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Der Rettungsdienst ist in bestimmten Situationen auf die Hilfe der Personen vor Ort angewiesen. Ganz besonders wenn das Herz aufhört zu schlagen. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass niemand etwas unternimmt. Zusätzlich findet man in öffentlichen Einrichtungen Defibrillatoren, die von "Laien" bedient werden können. Diese sind durch Hinweisschilder kenntlich gemacht. Jede Sekunde, die ein Mensch ohne Herzaktivität ist, ist zuviel. Aus diesem Grund ist der Rettungsdienst auf Mithilfe in der Zeit vom Anruf bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort angewiesen.

                     "Jeder kann helfen"

Das Bundesministerium für Gesundheit ist als Schirmherr für die Aktion "ein Leben retten - 100 pro Reanimation" eingetreten.

Vorgehensweise bei dem Auffinden einer bewusstlosen Person:

 

 

Eine Initiative von "einlebenretten". Hier bekommen sie weitere Informationen.

Im September findet ein Aktionstag zu dieser Kampagne statt.

In Mönchengladbach gibt es eine zusätzliches Angebot der Elternakademie. Hier kann man die Reanimation neu erlernen.

Hier können sie das Angebot einsehen. Zur Elternakademie

Quelle: Bilder: "einlebenretten.de"

FAQs im Rettungsdienst

Wann kommt der Rettungswagen mit Blaulicht und Signalhorn?

Wenn aufgrund der Schilderungen des Ereignisses der Mitarbeiter der Leitstelle den Eindruck gewinnt, dass schwere gesundheitliche Schäden drohen, werden für die Anfahrt zum Einsatzort Blaulicht und Signalhorn eingesetzt. Das ist z. B. der Fall bei stark blutenden Verletzungen, starken Schmerzen oder ernsten Kreislaufbeschwerden.

Wann ist ein Notarzt erforderlich?

Für den Einsatz eines besonders ausgebildeten Notarztes gibt es verbindliche Einsatzindikationen. Dazu gehören alle akut lebensbedrohlichen Zustände wie Herzinfarkt, Schlaganfall, schwere Bewusstseinsstörung oder Atemnot, ein schwerer Unfall oder starke Schmerzen.

Je nach Schilderung der Situation vor Ort werden Rettungswagen und Notarzt gleichzeitig alarmiert. Wenn das nicht der Fall ist, kann die Besatzung des Rettungswagens den Notarzt bei Bedarf jederzeit nachfordern.

Muss der Rettungswagen auch in der Nacht mit Signalhorn fahren?

Ja, das ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Nur in diesen Ausnahmefällen mutet es das Straßenverkehrsrecht den Anwohnern zu, den Lärm des Einsatzfahrzeuges zu ertragen. Die sogenannte „Alarmfahrt“ ist im Alltag des Rettungsdienstes nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

Warum kann ich von der Besatzung des Rettungswagens nicht eine Spritze oder eine Tablette bekommen und zuhause bleiben?

Der Rettungsdienst ist Notfallrettung. Das bedeutet, er kann und soll die hausärztliche Versorgung nicht ersetzen. Viele Medikamente, die der Hausarzt verschreiben würde, sind im Rettungsdienst nicht vorhanden. Nur Notfallmedikamente mit besonders starker Wirkung kommen hier zur Anwendung. Außer in lebensbedrohlichen Notfällen sind die Rettungsassistenten nicht befugt, Medikamente ohne ärztliche Verordnung zu verabreichen. Für die Verabreichung eines Medikamentes ist außerhalb der Sprechstunden der Arztpraxen der kassenärztliche Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 zu erreichen.

Alternativ kann die Notdienstpraxis aufgesucht werden:

Johanniter GmbH - Evangelisches Krankenhaus Bethesda

Ludwig-Weber-Straße 15, 41061 Mönchengladbach

Telefon 02161 981-2510

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag               19:00 – 23:00 Uhr

Mittwoch und Freitag                                  14:00 – 23:00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertag                    09:00 – 23:00 Uhr

Wer trägt die Kosten eines Rettungsdiensteinsatzes und wie hoch sind diese?

Für medizinisch notwendige Einsätze stellt der am Einsatz beteiligte Notarzt oder der Arzt im Aufnahmekrankenhaus eine Transportverordnung/Rezept aus. Diese Verordnung wird bei gesetzlich Versicherten durch den Rettungsdienst bei der Krankenkasse eingereicht und von dieser bezahlt. Für Krankentransporte, also alle nicht dringlichen planbaren Fahrten mit dem Krankenwagen benötigt der Patient eine vorher von seinem Arzt ausgestellte Verordnung und ggf. eine Genehmigung der Krankenkasse (siehe Artikel "Krankentransport").

Privatpatienten sind Selbstzahler. Für sie gelten die Regelungen der jeweiligen privaten Krankenversicherer.

Die Kosten für die Leistungen des Rettungsdienstes sind in der Gebührenordnung der Stadt Mönchengladbach festgelegt

(Zur Gebührenordnung).

Können Angehörige den Patienten im Rettungswagen begleiten?

Sofern es medizinisch sinnvoll ist und aus Gründen der Verkehrssicherheit verantwortbar, kann ein Angehöriger in der Regel im Rettungswagen mitfahren. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht und liegt im Ermessen der Besatzung des Rettungswagens.

 

Kann Gepäck des Patienten mitgenommen werden?

Für übliches Gepäck ist auch im Rettungswagen Platz. Große Mengen Gepäck oder Gegenstände, die sich im Fahrzeug nicht sichern lassen, können nicht transportiert werden. Das gilt auch für spezielle Gegenstände, z. B. elektrische Rollstühle, Fernseher sowie lose Gegenstände wie Flaschen oder Ähnliches. Im Notfall reichen zumeist ein Bademantel und etwas Wäsche für die erste Nacht. Bedenken Sie bitte auch, dass die medizinische Versorgung Vorrang vor dem Reisegepäck hat.

Muss ich in ein bestimmtes Krankenhaus?

Grundsätzlich besteht freie Krankenhauswahl. Die Besatzung des Rettungswagens bzw. der Notarzt werden Ihnen das nächstgelegene geeignete Notfallkrankenhaus empfehlen, welches aufnahmebereit ist. Mitunter stehen auch mehrere Häuser zur Verfügung. Das Bestehen auf ein nicht geeignetes Krankenhaus kann in einer weniger optimalen Versorgung resultieren. In der Regel wird versucht, einen Patienten wegen bereits bekannter Erkrankungen in einem Haus unterzubringen, das ihn schon behandelt hat.

Ich habe meine elektronische Gesundheitskarte (eGK) nicht zur Hand. Ist das ein Problem?

Nein, natürlich nicht. Die Gesundheitskarte erleichtert zwar administrative Dinge und sollte bereitgelegt werden, ist aber nicht Voraussetzung für die rettungsdienstliche Versorgung. Wir werden Ihre Daten dann handschriftlich notieren und an das Krankenhaus weitergeben.

Nicht fündig geworden und Ihre Frage ist offen geblieben? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir beantworten Ihre Frage gerne!

Stadt Mönchengladbach

Fachbereich 37 - Feuerwehr

41050 Mönchengladbach

02166 9989-2301/2302

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fragen zum Gebührenbescheid

  • Ich habe den Rettungswagen / Notarzt nicht gerufen!

    Nach der städtischen Satzung über die Erhebung von Gebühren für den Rettungsdienst ist die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes der Stadt Mönchengladbach gebührenpflichtig, wenn es in Ihrem Interesse war - unabhängig, ob Sie oder ein Dritter den Wagen / Notarzt bestellt haben.



  • Ich bin doch krankenversichert?

    Wenn der behandelnde oder einweisende Arzt für den Transport eine Notwendigkeitsbescheinigung (Transportschein / Verordnung) ausgestellt hat, können die Gebühren direkt mit den gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet werden. War der Transport aus medizinischer Sicht nicht erforderlich, erhalten Sie keine Notwendigkeitsbescheinigung und müssen die Kosten selber tragen.



  • Warum ist die Gebühr so hoch, ich wohne doch in der Nähe eines Krankenhauses?

    Die Gebühren setzen sich aus allen Personal- und Sachkosten des Rettungsdienstes zusammen und sind Durchschnittswerte. Die Höhe dieser Gebühren wird vom Rat der Stadt Mönchengladbach durch eine Satzung festgelegt.



  • Warum habe ich eine Rechnung über einen Krankentransport mit dem Hinweis „Eigenanteil“ erhalten?

    Für die Benutzung des Krankentransportes ist eine Gebühr entstanden. Ihre Krankenkasse hat einen Teilbetrag an uns überwiesen. Bei dem Restbetrag handelt es sich um den Versicherten-Eigenanteil, der von Ihrer Krankenkasse nicht überwiesen wird. Der Betrag muss von Ihnen gezahlt werden.

Praktikum Rettungsdienst

Praktikum im Rettungsdienst

Rettungswachen Praktikum für…

  • Rettungssanitäter/innen und Rettungshelfer/innen – Ausbildung
  • Fortbildungspraktika im Rettungsdienst für bestimmte Berufsgruppen
  • Jahrespraktika / Schülerpraktika
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Rettungssanitäter/innen bzw. Rettungshelfer/innen – Praktikum

Entsprechend den Ausbildungsbestimmungen für Rettungssanitäter/innen und Rettungshelfer/innen bietet die
Feuerwehr Mönchengladbach den Auszubildenden die jeweils geforderten 160-Stunden (RettSan) und 80
Stunden (RettHelf) Rettungswachen-Praktika auf einer unserer Feuer- und Rettungswachen zu absolvieren.

Nachfolgend benannte Unterlagen werden für eine Bewerbung benötigt:

o Schriftliche Bewerbung mit Lichtbild und Angabe des Zeitraums
o Tabellarischer Lebenslauf
o Nachweis über die theoretische Ausbildung RettSan/RettHelf
o Ärztliche Bescheinigung über Eignung für eine Tätigkeit im Rettungsdienst
o Impfnachweis (Hepatitis A+B, Tetanus, Diphtherie und Keuschhusten sowie Masern-Mumps-Röteln)
o Nachweis einer Haftpflichtversicherung bzw. Versicherungsbescheinigung der Schule / Organisation

Zu gegebener Zeit erhalten die Bewerberinnen und Bewerber, deren Bewerbung vollständig vorliegt, einen
Einladung zu einem persönlichen Gespräch bei dem weitere Details besprochen werden.
 

Fortbildungspraktika im Rettungsdienst für bestimmte Berufsgruppen

Bei bestimmten Berufsgruppen „medizinisches Personal“ u.a. der Krankenhäuser, Polizei, Bundeswehr etc. sind
zum Teil Ausbildungsabschnitte in der Präklinik sowie regelmäßige praktische Fortbildungen im öffentlichen
Rettungsdienst erforderlich, diesen Personen bietet die Feuerwehr Mönchengladbach ein passendes
Rettungsdienst-Praktika an.
Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit uns persönlich in Verbindung.


Jahrespraktika / Schülerpraktika

Ein Praktikum im Rettungsdienst über längere Zeiträume (z.B. das ehem. Jahrespraktika) mit oder ohne
Vergütung sowie Schülerpraktika z.B. zur Berufsfindungsphase (Schulpraktikum) bietet die Feuerwehr
Mönchengladbach nicht an.

Wichtige INFO
Bitte beachten Sie, dass Ihr Praktikum frühestens 6 Wochen nach Eingang Ihrer vollständigen Bewerbung
beginnen kann!

Bewerbung

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an folgende Adresse:

Postanschrift:

Bildungszentrum der Feuerwehr Mönchengladbach
Orffstraße 5-7
41189 Mönchengladbach
Oder per E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hotline:
02161 - 2554405
02161 - 2554406

Notfallseelsorge

Erste-Hilfe für die Seele (Notfallseelsorge)

Die Seelsorge besteht aus Seelsorgern der ansässigen Krankenhäuser, Hilfsorganisationen, Kollegen der Feuerwehr sowie der katholischen und evangelischen Kirche.
Die Seelsorge dient zur Betreuung der Hinterbliebenen verstorbener Patienten und von sonstigen durch schlimme Ereignisse betroffene Personen.
Sie leistet darüber hinaus auch Hilfe für Einsatzpersonal, welches nach belastenden Einsätzen Unterstützung benötigt. Denn auch Feuerwehrmänner und -frauen sind nur Menschen.
Ansprechpartner für die Notfallseelsorge ist Herr Pfarrer Meihsner. Er ist über die Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach zu erreichen.
 

 

Notfallseelsorge 2010

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