Höhenrettung

Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen

hrd mg

Vor rund 10 Jahren wurde die "Sondereinsatzgruppe zur speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen" der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach - kurz: Höhenrettungsgruppe - ins Leben gerufen. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn herkömmliche Rettungsgeräte der Feuerwehr, z. B. die Drehleiter, an ihre technischen Grenzen stoßen und ein freihängendes Arbeiten im Seil erforderlich wird.

 

Zu den häufigsten Einsatzszenarien zählen:

  • Abretten“ von Personen aus großen Höhen
  • Retten von Personen aus Tiefen, z.B. Schachtrettung
  • Rettung von schwergewichtigen Patienten im Rettungsdienst
  • Rettung bei Unfällen im Kletterbereich, auch Industriekletterei
  • Sicherung von Einsatzkräften im absturzgefährdeten Bereichen
  • Technische Hilfeleistung in besonderen Fällen.

 

Die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung zählt derzeit 14 Mitglieder, welche zusätzlich zu ihrer Feuerwehrausbildung einen zweiwöchigen Speziallehrgang durchlaufen und sich jährlich in einem Umfang von 72 Stunden fachspezifisch fortzubilden haben.

 

Einsatz des Feuerwehrkrans

Seit 2011 steht der Sondereinsatzgruppe ein Rettungskorb zur Verfügung, welcher in Verbindung mit dem Feuerwehrkran zu sicheren und schonenden Rettung von nicht gehfähigen Personen aus Gebäuden eingesetzt werden kann, insbesondere wenn dies durch den Treppenraum nicht möglich ist. Der Korb kann ferner bei Höhenarbeiten eingesetzt werden und dient der Feuerwehr so als flexible Arbeitsplattform.

 

Überörtlicher Einsatz

Die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach steht grundsätzlich für den überörtlichen Einsatz zur Verfügung. Eine Alarmierung erfolgt über die Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach. Vorgesehen ist eine Mindest-Ausrückestärke von 1/3 (1 Fachberater, 3 Höhenretter).

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