Die Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach


Am Mittwoch den 10.03.2010 um 14 Uhr schlug die Stunde der Wahrheit: Mit einem Schlag wurden die alten Leitungen "gekappt" und die neue Leitstelle in Betrieb genommen. Um 14.06 Uhr ging der erste Notruf ein und die Verantwortlichen konnten aufatmen: Alles lief reibungslos. Mit der neuen Leitstelle ist die Feuerwehr Mpnchengladbach im 21. Jahrhundert angekommen. Vierzig Jahre lang hatte die Leitstelle in der Feuerwache I die Einsätze der Feuerwehr koordiniert. Mit diesem Neubau wurde die Leitstelle nicht nur an den Stand der Technik, sondern auch die räumliche Situation den zeitgemäßen Anforderungen, angepasst.
Für 4,1 Millionen Euro wurde am Stockholtweg ein Führungs- und Lagezentrum errichtet. Noch einmal 1,2 Millionen Euro flossen in die neue Leitstelle.

 

Die Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach ist zuständig für das gesamte Stadtgebiet Mönchengladbach. Größe und Ausstattung der Leitstelle ist dimensioniert entsprechend der Ausrichtung der Feuerwehr. Die insgesamt 32+1 Mitarbeiter der Leitstelle sind Beamte mit einer entsprechenden Berufserfahrung im Einsatzdienst. Sie müssen den Notruf umsetzen und nach der entsprechenden Meldung Einsatzkräfte entsenden und weitere Dienststellen benachrichtigen. In der Leitstelle werden ausschließlich Beamte die einen Gruppenführerlehrgang absolviert haben, ausgebildete Rettungsassistenten sind und zusätzlich einen Leitstellenlehrgang besucht haben eingesetzt. Alle Disponenten werden zusätzlich seit 2009 als Führungsassistent des C-Dienstes der Feuerwachen eingesetzt und unterstützen den Einsatzleiter vor Ort. Das System der Besetzung der Führungsassistentenfunktion durch die Disponenten hat sich als die richtige Entscheidung herausgestellt und bewährt. Innerhalb einer 24 Stunden Dienstschicht in der Leitstelle müssen immer mindestens vier Disponenten Dienst versehen. Von diesen ist immer ein Assistent des Lagedienstführers im Dienst. Dieser führt den inneren Betrieb der Leitstelle bis zur Übernahme durch den Leiter der Leitstelle oder den Lagedienstführer. Zusätzlich ist ein Disponent, insbesondere zur Koordination des Krankentransports und zur Abdeckung von hohen Einsatzfrequenzen, "wochentags" im Tagesdienst. Die Lagedienstführung in der Leitstelle für besondere Ereignisse und/oder Schadenslagen wird durch den Leiter der Leitstelle und/oder dem Sachgebietsleiter der Datenverarbeitung sichergestellt.

mit einer sechsstelligen Objektnummer versehen. Wenn in einem der genannten Objekte ein automatischer Rauch-, Wärme- oder Flammenmelder oder ein (manueller) Druckknopfmelder aktiviert wird, so wird binnen kürzester Zeit die Meldung an den Einsatzleitrechner in der Leitstelle übertragen. In einem Informationsfeld auf dem Bildschirm erscheint die sechsstellige Nummer, das zugehörige Objekt und es ertönt ein akustisches Aufmerksamkeitssignal. Der Leitstellenbeamte betätigt eine Taste und der Einsatzleitrechner macht entsprechend den Vorgaben für das betreffende Objekt einen Einsatzvorschlag. Für fast alle Objekte sind Gebäudebeschreibungen und Einsatzpläne vorhanden.

In der Leitstelle müssen die Mitarbeiter sich auf ständig wechselnde Kommunikationstechniken einstellen. Insbesondere die EDV schreitet mit großen Schritten voran. Hier muss ständig die Technik angepasst werden und die Mitarbeiter weiter Aus- und Fortbildungen besuchen, damit Notfallmeldungen schnell und qualifiziert disponiert und präzise abgearbeitet werden können.



Stadt Mönchengladbach
Fachbereich 37 - Feuerwehr
Leiter der Leitstelle
Führungs- und Lagezentrum
Stockholtweg 132
41238 Mönchengladbach
Tel.: +49 2166 / 9989- 0
Fax: +49 2166 / 9989- 2114

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